[Gesamt:1    Durchschnitt: 4/5]

 

Das richtige Alter, um mit dem Akkordeon anzufangen

Du willst wissen, ab wann Akkordeon lernen sinnvoll ist?

 

Ab welchem Alter kann man Akkordeon spielen lernen?

https://www.youtube.com/watch?v=E5BOFFvjqWk

 

Früh übt sich, wer ein Meister werden will – so sagt der Volksmund.

Und tatsächlich gilt dies besonders für Instrumente.

Je eher Du damit anfängt, desto besser. Das gilt grundsätzlich auch für die „Ziehharmonika“.

Allerdings solltest Du auch bedenken, dass es ein relativ großes Instrument ist und darüber hinaus auch noch mittels Tasten gespielt wird.

Um die Tasten gut erreichen zu können, bedarf es einer großen Spanne der Hand. So fällt es zum Beispiel Frauen und Kindern wesentlich schwerer, Beethoven auf dem Klavier zu spielen, weil der Meister seine Partituren auch für seine Hände geschrieben hat – und der Mann hatte angeblich riesige Pranken.

Aber trotzdem: Auch Kinder können natürlich das Akkordeonspiel erlernen.

Du mussst ihnen ja nicht gleich ein riesiges Instrument für Erwachsene über die Schultern hängen. Es gibt auch wesentlich kleinere, mit denen Kinder etwas anfangen können.

Oder die Kleinen versuchen es am besten mit einem extra Kinderinstrument*. Damit studieren sie das Instrument genauso gut von Grund auf und es fällt ganz leicht, dann auf größere Varianten umzusteigen. Denn das Prinzip bleibt ja dasselbe.

Mit sechs bis sieben Jahren können Kinder also sehr gut anfangen, Ziehharmonika zu spielen.

 

Bis zu welchem Alter ist es möglich, Akkordeon zu lernen?

Früher ging die Forschung davon aus, dass es dem Menschen mit zunehmendem Alter immer schwerer fallen würde, sich etwas Neues anzueignen. Gerade wenn es darum geht, neue Bewegungen und Gehirn-Hand-Koordinationen zu erlernen, falle es schwer, wenn die Person nicht mehr jung ist – so die Forschung dazumal.

Da ist man aber mittlerweile ein bisschen weiter.

Heute hat die Forschung bewiesen, dass es sehr wohl relativ einfach falle, neue Sachen zu lernen, auch wenn man schon etwas in die Jahre gekommen ist.

https://www.youtube.com/watch?v=BX6XnKEpYEc

 

Und es geht noch weiter: Gerade wenn die Person auch neue Bewegungen und Gehirn-Hand-Koordinationen lernt, wirkt sich das positiv auf den Alterungsprozess aus. Man wird vielleicht nicht äußerlich wieder frisch und knackig, aber dafür deutlich fitter im Gehirn.

Oder mit anderen Worten: Es spricht überhaupt nichts dagegen, auch mit 50, 60, 70 oder 80 noch ein neues Instrument zu erlernen*.

Ganz im Gegenteil: Das Gehirn profitiert davon. Außerdem kannst Du gerade mit einem Akkordeon noch die Jugend damit unterhalten und ist ein gern gesehener Gast auf jeder Feierlichkeit, vorausgesetzt, Du hast seine „Quetschkommode“ immer dabei.

 

Schreibe einen Kommentar